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Wie läuft die Behandlung ab?

Sind bei der Untersuchung Auffälligkeiten an Kiefer und Zähnen aufgetaucht, wird der Zahnarzt eine Überweisung zum Kieferorthopäden ausstellen. Der stellt dann das Ausmaß der Fehlstellung fest und arbeitet einen konkreten Behandlungsplan für die Zahnregulierung aus. Hierfür werden zunächst detaillierte Röntgenaufnahmen von Kopf und Kiefer angefertigt, um einen vollständigen Überblick zu erhalten.

Die Bilder des Kopfes werden deshalb benötigt, weil der gesamte Gesichtsschädel in die Fehlstellung des Kiefers involviert sein kann. Außerdem werden sowohl die Wachstumsrichtung des Kiefers als auch die Zahnstellung deutlich. Ist die Fehlstellung eingegrenzt, kann der Kieferorthopäde daran gehen, einen Therapieplan zu erstellen.

Der nächste Schritt ist dann die Erstellung eines Zahnabdrucks, der sowohl für die Vermessung als auch zur Herstellung eines Modells dient, nach dem gearbeitet werden kann. Ein Dentallabor fertigt dann die entsprechende Zahnspange individuell an. Ist die Zahnspange dann beim Patienten eingesetzt und korrekt angepasst, sind weitere regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig, um den Behandlungserfolg sicherzustellen. Bei herausnehmbaren Spangen ist es von besonderer Wichtigkeit, die Selbstdisziplin aufzubringen, die für das Tragen einer Spange benötigt wird.

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